Jan Wagner (Teil 1)

lit radio wagner web

Schon lange war Jan Wagner für den sommerlichen Literaturabend der Katholischen Akademie Bayern eingeladen. Dann kam im Frühjahr die Auszeichnung mit dem renommierten Literaturpreis der Leipziger Buchmesse für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“. Diese außergewöhnliche Ehrung – erstmals für einen Lyriker – war für uns eine kleine Überraschung und brachte große Freude. Bereits das Erstlingswerk dieses 1971 in Hamburg geborenen und in Berlin lebenden Lyrikers „Probebohrungen im Himmel“ (2001) ließ aufhorchen, und alle weiteren Gedichtbände – „Guerickes Sperling“ (2004), „Australien“ (2010), „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ (2012) – sorgten beim Fachpublikum für Aufsehen. Eine Fülle von Stipendien belegen dies, beispielsweise das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo (2011) und zuletzt der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung (2014). Hinzu kommen hochkarätige Auszeichnungen wie der Kranichsteiner Literaturpreis (2011), der Eduard-Mörike-Preis (2014) und der Georg-Büchner-Preis (2017). Jan Wagner, der auch als Übersetzer englischsprachiger Lyrik und Verfasser zahlreicher Essays hervorgetreten ist, ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz. Längst wird er auch international geschätzt. Gedichte von ihm sind mittlerweile in rund 30 Sprachen übersetzt. Der Erfolg ruft neuerdings sogar Kritiker auf den Plan. Wie populär dürfen Gedichte sein?

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Jan Wagner

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Jan Wagner ist hier abrufbar: Programmblatt

lit radio wagner schirnd web

 Die thematische Hinführung übernahm Albert von Schirnding, links im Bild. Martin Rasch (Mitte), Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in München, begleitete die Veranstaltung am Flügel.

Jan Wagner (Teil 2)

lit radio wagner web

Schon lange war Jan Wagner für den sommerlichen Literaturabend der Katholischen Akademie Bayern eingeladen. Dann kam im Frühjahr die Auszeichnung mit dem renommierten Literaturpreis der Leipziger Buchmesse für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“. Diese außergewöhnliche Ehrung – erstmals für einen Lyriker – war für uns eine kleine Überraschung und brachte große Freude. Bereits das Erstlingswerk dieses 1971 in Hamburg geborenen und in Berlin lebenden Lyrikers „Probebohrungen im Himmel“ (2001) ließ aufhorchen, und alle weiteren Gedichtbände – „Guerickes Sperling“ (2004), „Australien“ (2010), „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ (2012) – sorgten beim Fachpublikum für Aufsehen. Eine Fülle von Stipendien belegen dies, beispielsweise das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo (2011) und zuletzt der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung (2014). Hinzu kommen hochkarätige Auszeichnungen wie der Kranichsteiner Literaturpreis (2011), der Eduard-Mörike-Preis (2014) und der Georg-Büchner-Preis (2017). Jan Wagner, der auch als Übersetzer englischsprachiger Lyrik und Verfasser zahlreicher Essays hervorgetreten ist, ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz. Längst wird er auch international geschätzt. Gedichte von ihm sind mittlerweile in rund 30 Sprachen übersetzt. Der Erfolg ruft neuerdings sogar Kritiker auf den Plan. Wie populär dürfen Gedichte sein?

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Jan Wagner

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Jan Wagner ist hier abrufbar: Programmblatt

lit radio wagner schirnd web

 

 Die thematische Hinführung übernahm Albert von Schirnding, links im Bild. Martin Rasch (Mitte), Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in München, begleitete die Veranstaltung am Flügel.

Martin Walser (Teil 1)

lit radio walser2 web

Mehr als 450 Literaturfreunde kamen am Abend des 12. Juni 2013 in die Akademie, um Martin Walser in unserer Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" zu sehen und ihm zuzuhören. Dem wie immer gekonnten Einführungsvortrag des Gastgebers - selbst ein bekannter Autor und Publizist - folgte eine Betrachtung des 86-jährigen Schriftstellers zum Verhältnis von Literatur und Religion. Dazu passend las Martin Walser aus dem vom Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jüngst herausgegebenen Sammelband "Was fehlt, wenn Gott fehlt? Martin Walser über Rechtfertigung - Theologische Erwiderungen". Anschließend unterhielten sich beide Literaten über Walsers Essay "Rechtfertigung, eine Versuchung" und weitere spannende Themen.

 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Martin Walser

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Martin Walser ist hier abrufbar: Programmblatt
Weitere Informationen finden Sie in der Zeitschrift der Katholischen Akademie, Ausgabe 6/2013: zur debatte

 

lit radio walser sign webMartin Walser, Signierstunde in der Katholischen Akademie, München. 

 

Martin Walser (Teil 2)

lit radio walser1 webMehr als 450 Literaturfreunde kamen am Abend des 12. Juni 2013 in die Akademie, um Martin Walser in unserer Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" zu sehen und ihm zuzuhören. Dem wie immer gekonnten Einführungsvortrag des Gastgebers - selbst ein bekannter Autor und Publizist - folgte eine Betrachtung des 86-jährigen Schriftstellers zum Verhältnis von Literatur und Religion. Dazu passend las Martin Walser aus dem vom Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jüngst herausgegebenen Sammelband "Was fehlt, wenn Gott fehlt? Martin Walser über Rechtfertigung - Theologische Erwiderungen". Anschließend unterhielten sich beide Literaten über Walsers Essay "Rechtfertigung, eine Versuchung" und weitere spannende Themen.

 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Martin Walser


Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Martin Walser ist hier abrufbar: Programmblatt

Weitere Informationen finden Sie in der Zeitschrift der Katholischen Akademie, Ausgabe 6/2013: zur debatte


lit radio walser schirnding webAlbert von Schirnding und Martin Walser beim Podiumsgespräch in der Katholischen Akademie, München.

 

Charles Taylor (Teil 1)

lit radio taylor podium webProf. Dr. Charles Taylor ist emeritierter Professor für Philosophie an der McGill University in Montréal. Er gilt als einer der angesehensten Vertreter der Sozialphilosophie wie der politischen Philosophie in der Gegenwart. 
2008 wurde ihm für sein Lebenswerk der Kyoto-Preis verliehen, eine der weltweit höchsten Auszeichnungen für Verdienste um Wissenschaft und Kultur. 
Charles Taylor entwirft in seinem Buch „Ein säkulares Zeitalter“ das Panorama der Epoche der Säkularisierung. Das mehrfach ausgezeichnete Werk inspiriert durch seine tiefgreifende Analyse und zugleich von gläubiger Zuversicht getragene Perspektive, erregte große Aufmerksamkeit und sorgt weiterhin für intensive Diskussionen. Im Horizont der zentralen Fragestellung nach dem Verhältnis von Religion und Moderne setzt sich Taylor mit der geistesgeschichtlich-religiösen Entwicklung der abendländischen Zivilisation in der Neuzeit auseinander. Er reflektiert diese Entwicklung, die er durch einen tiefen Wandel hin zu Säkularität in unterschiedlichen Dimensionen geprägt sieht: von einer Gesellschaft, in der es praktisch unmöglich war, nicht an Gott zu glauben, zu einer Gesellschaft, in der dieser Glaube nur mehr eine von mehreren Möglichkeiten darstellt. 
Taylor spürt den Ursachen einer Situation nach, in der areligiöse Weltdeutungen für immer mehr Menschen die einzig einleuchtenden und die Dimension des Transzendenten vielfach keine in Frage kommende Option mehr zu sein scheinen. Und er fragt danach, wie unter diesen Bedingungen Glauben und spirituelle Erfahrung noch möglich sind.

 

Hier geht es zur Radiosendung: Lesung mit Charles Taylor (Teil 1)

 

lit radio taylor schuller habermas web

Prof. Dr. Charles Taylor aus Montréal (links im Bild) zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Habermas (rechts im Bild) und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller.