Thomas Hürlimann (Teil 1)

lit radio huerlimann webThomas Hürlimann zählt längst zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellern der Schweiz. Seine Novellen, Gedichte, Romane und Theaterstücke, in mehr als 20 Sprachen übersetzt, wurden vielfach preisgekrönt. So wurde er zuletzt 2007 mit dem Schillerpreis und dem Stefan-Andres-Preis und 2008 mit dem Carolin-Schlegel-Preis ausgezeichnet. Kritiker und Freunde sind gleichermaßen fasziniert von der kreativen wie klaren Sprache des Autors. "Seine Worte wecken mein Bewusstsein, schärfen mein Gewissen, zünden meine Phantasie, mobilisieren meine Sinne", meinte schon früh August Everding. Hürlimann gilt als feinsinniger Beobachter, der mit traumhaft sicherem Formulierungsgeschick über Menschen in ihrer Niedrigkeit und Größe zu schreiben vermag, stets mit dem dafür nötigen Ernst, aber auch mit viel Witz, Komik und Satire. Hierfür kann er aus dem reichen Fundus seiner Familiengeschichte schöpfen, so in der Novelle "Fräulein Stark" (2001) aus dem barock-katholischen Milieu seiner Internatszeit in Einsiedeln, oder in seinen Romanen "Der große Kater" (1998) und "Vierzig Rosen" (2006). Es wäre allerdings ein "Hürlimann’sches Missverständnis" (Norbert Bischofsberger), würde man ihn auf Autobiographisches reduzieren. Nicht minder häufig kommen in seinen Arbeiten gesellschaftspolitische Fragen zum Vorschein. Für Furore hatte bereits 1981 das Theaterstück "Großvater und Halbbruder" gesorgt, mit dem erstmals die Verstrickungen der Schweiz während der NS-Zeit literarisch angegangen wurden.

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Thomas Hürlimann

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Thomas Hürlimann ist hier abrufbar: Programmblatt

 

lit radio huerlimann und schirnding webThomas Hürlimann zu Gast bei Albert von Schirnding

Thomas Hürlimann (Teil 2)

lit radio huerlimann webThomas Hürlimann zählt längst zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellern der Schweiz. Seine Novellen, Gedichte, Romane und Theaterstücke, in mehr als 20 Sprachen übersetzt, wurden vielfach preisgekrönt. So wurde er zuletzt 2007 mit dem Schillerpreis und dem Stefan-Andres-Preis und 2008 mit dem Carolin-Schlegel-Preis ausgezeichnet. Kritiker und Freunde sind gleichermaßen fasziniert von der kreativen wie klaren Sprache des Autors. "Seine Worte wecken mein Bewusstsein, schärfen mein Gewissen, zünden meine Phantasie, mobilisieren meine Sinne", meinte schon früh August Everding. Hürlimann gilt als feinsinniger Beobachter, der mit traumhaft sicherem Formulierungsgeschick über Menschen in ihrer Niedrigkeit und Größe zu schreiben vermag, stets mit dem dafür nötigen Ernst, aber auch mit viel Witz, Komik und Satire. Hierfür kann er aus dem reichen Fundus seiner Familiengeschichte schöpfen, so in der Novelle "Fräulein Stark" (2001) aus dem barock-katholischen Milieu seiner Internatszeit in Einsiedeln, oder in seinen Romanen "Der große Kater" (1998) und "Vierzig Rosen" (2006). Es wäre allerdings ein "Hürlimann’sches Missverständnis" (Norbert Bischofsberger), würde man ihn auf Autobiographisches reduzieren. Nicht minder häufig kommen in seinen Arbeiten gesellschaftspolitische Fragen zum Vorschein. Für Furore hatte bereits 1981 das Theaterstück "Großvater und Halbbruder" gesorgt, mit dem erstmals die Verstrickungen der Schweiz während der NS-Zeit literarisch angegangen wurden.

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Thomas Hürlimann

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Thomas Hürlimann ist hier abrufbar: Programmblatt

 

lit radio huerlimann und schirnding webThomas Hürlimann zu Gast bei Albert von Schirnding

Heinrich Detering (Teil 1)

lit radio detering webHeinrich Detering ist einer der einflussreichsten Literaturwissenschaftler unserer Tage, mit Gastprofessuren in Dänemark, Norwegen, China und den USA. Er ist auch Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen und literarischen Akademien im In- und Ausland und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und 2013 mit dem dänischen Dannebrog-Orden. In mehreren Monographien ist Heinrich Detering als einer der profiliertesten Thomas-Mann-Forscher hervorgetreten; er ist Mitherausgeber der derzeit erscheinenden „Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke von Thomas Mann“. Sein weitgespanntes Interesse zeigen auch Bücher über Nietzsche, Theodor Storm, Hans Christian Andersen, Bertolt Brecht und Bob Dylan. Wortmächtig, textnah und leserfreundlich, so sieht ihn die DFG in ihrer Preisbegründung. Längst aber hat er sich auch als Lyriker einen Namen gemacht. In „Schwebstoffe“ (2004), „Wrist“ (2009), „Old Glory“ (2012) sowie zuletzt in „Wundertiere" holen Heinrich Deterings Gedichte „in ruheloser Neugier Welt und Geschichte in den Vers und feiern den Augenblick in der Ewigkeit“, wie es sein Verlag in der Vorstellung des jüngsten Werks formuliert.

 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Heinrich Detering

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Heinrich Detering ist hier abrufbar: Programmblatt

 

lit radio detering schirnding webHeinrich Detering zu Gast bei Albert von Schirnding

Heinrich Detering (Teil 2)

lit radio detering webHeinrich Detering ist einer der einflussreichsten Literaturwissenschaftler unserer Tage, mit Gastprofessuren in Dänemark, Norwegen, China und den USA. Er ist auch Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen und literarischen Akademien im In- und Ausland und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und 2013 mit dem dänischen Dannebrog-Orden. In mehreren Monographien ist Heinrich Detering als einer der profiliertesten Thomas-Mann-Forscher hervorgetreten; er ist Mitherausgeber der derzeit erscheinenden „Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke von Thomas Mann“. Sein weitgespanntes Interesse zeigen auch Bücher über Nietzsche, Theodor Storm, Hans Christian Andersen, Bertolt Brecht und Bob Dylan. Wortmächtig, textnah und leserfreundlich, so sieht ihn die DFG in ihrer Preisbegründung. Längst aber hat er sich auch als Lyriker einen Namen gemacht. In „Schwebstoffe“ (2004), „Wrist“ (2009), „Old Glory“ (2012) sowie zuletzt in „Wundertiere" holen Heinrich Deterings Gedichte „in ruheloser Neugier Welt und Geschichte in den Vers und feiern den Augenblick in der Ewigkeit“, wie es sein Verlag in der Vorstellung des jüngsten Werks formuliert.

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lit radio detering schirnding webHeinrich Detering zu Gast bei Albert von Schirnding

Dagmar Nick (Teil 1)

lit radio nick webDagmar Nick gehört mit Ingeborg Bachmann, Rose Ausländer und Hilde Domin zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen nach 1945. Durch die musikalische Arbeit der Eltern – der Vater war Komponist und Musikinterpret, die Mutter Konzertsängerin – kam die 1926 in Breslau geborene Dagmar Nick schon früh mit der deutschen Lyrik in Berührung. Bereits 1945 veröffentlichte die "Neue Zeitung" in München – in den letzten Kriegswochen war die Familie vor der russischen Front nach Bayern geflohen – ihr erstes Gedicht. Dem folgte 1947 mit "Märtyrer" ihr erster Lyrikband, dann schon ab den 1950er Jahren aber auch Hörspiele, Erzählungen und insbesondere Reiseberichte. Zuletzt ist 2008 ihr vielbeachteter Gedichtband "Schattengespräche" erschienen. In den zahlreichen Auszeichnungen – u.a. Joseph von Eichendorff-Preis (1966), Tukan-Preis (1981), Andreas Gryphius-Preis (1993), Jakob Wassermann-Literaturpreis (2002) und Horst-Bienek-Preis für Lyrik 2009 der Bayerischen Akademie der Schönen Künste – spiegelt sich die hohe Wertschätzung gegenüber einer bemerkenswert feinsinnigen und feinfühligen Autorin, "die bei aller Leidenschaft, die aus ihren Gedichten spricht, … nicht die zur Gestikulation entnervte Geste, nicht die literarische Verrenkung" nötig hat. (Karl Krolow)

 

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Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Dagmar Nick ist hier abrufbar: Programmblatt 

lit radio nick schirnding webDagmar Nick zu Gast bei Albert von Schirnding