Martin Walser (Teil 1)

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Mehr als 450 Literaturfreunde kamen am Abend des 12. Juni 2013 in die Akademie, um Martin Walser in unserer Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" zu sehen und ihm zuzuhören. Dem wie immer gekonnten Einführungsvortrag des Gastgebers - selbst ein bekannter Autor und Publizist - folgte eine Betrachtung des 86-jährigen Schriftstellers zum Verhältnis von Literatur und Religion. Dazu passend las Martin Walser aus dem vom Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jüngst herausgegebenen Sammelband "Was fehlt, wenn Gott fehlt? Martin Walser über Rechtfertigung - Theologische Erwiderungen". Anschließend unterhielten sich beide Literaten über Walsers Essay "Rechtfertigung, eine Versuchung" und weitere spannende Themen.

 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Martin Walser

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Martin Walser ist hier abrufbar: Programmblatt
Weitere Informationen finden Sie in der Zeitschrift der Katholischen Akademie, Ausgabe 6/2013: zur debatte

 

lit radio walser sign webMartin Walser, Signierstunde in der Katholischen Akademie, München. 

 

Martin Walser (Teil 2)

lit radio walser1 webMehr als 450 Literaturfreunde kamen am Abend des 12. Juni 2013 in die Akademie, um Martin Walser in unserer Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" zu sehen und ihm zuzuhören. Dem wie immer gekonnten Einführungsvortrag des Gastgebers - selbst ein bekannter Autor und Publizist - folgte eine Betrachtung des 86-jährigen Schriftstellers zum Verhältnis von Literatur und Religion. Dazu passend las Martin Walser aus dem vom Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jüngst herausgegebenen Sammelband "Was fehlt, wenn Gott fehlt? Martin Walser über Rechtfertigung - Theologische Erwiderungen". Anschließend unterhielten sich beide Literaten über Walsers Essay "Rechtfertigung, eine Versuchung" und weitere spannende Themen.

 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Martin Walser


Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Martin Walser ist hier abrufbar: Programmblatt

Weitere Informationen finden Sie in der Zeitschrift der Katholischen Akademie, Ausgabe 6/2013: zur debatte


lit radio walser schirnding webAlbert von Schirnding und Martin Walser beim Podiumsgespräch in der Katholischen Akademie, München.

 

Charles Taylor (Teil 1)

lit radio taylor podium webProf. Dr. Charles Taylor ist emeritierter Professor für Philosophie an der McGill University in Montréal. Er gilt als einer der angesehensten Vertreter der Sozialphilosophie wie der politischen Philosophie in der Gegenwart. 
2008 wurde ihm für sein Lebenswerk der Kyoto-Preis verliehen, eine der weltweit höchsten Auszeichnungen für Verdienste um Wissenschaft und Kultur. 
Charles Taylor entwirft in seinem Buch „Ein säkulares Zeitalter“ das Panorama der Epoche der Säkularisierung. Das mehrfach ausgezeichnete Werk inspiriert durch seine tiefgreifende Analyse und zugleich von gläubiger Zuversicht getragene Perspektive, erregte große Aufmerksamkeit und sorgt weiterhin für intensive Diskussionen. Im Horizont der zentralen Fragestellung nach dem Verhältnis von Religion und Moderne setzt sich Taylor mit der geistesgeschichtlich-religiösen Entwicklung der abendländischen Zivilisation in der Neuzeit auseinander. Er reflektiert diese Entwicklung, die er durch einen tiefen Wandel hin zu Säkularität in unterschiedlichen Dimensionen geprägt sieht: von einer Gesellschaft, in der es praktisch unmöglich war, nicht an Gott zu glauben, zu einer Gesellschaft, in der dieser Glaube nur mehr eine von mehreren Möglichkeiten darstellt. 
Taylor spürt den Ursachen einer Situation nach, in der areligiöse Weltdeutungen für immer mehr Menschen die einzig einleuchtenden und die Dimension des Transzendenten vielfach keine in Frage kommende Option mehr zu sein scheinen. Und er fragt danach, wie unter diesen Bedingungen Glauben und spirituelle Erfahrung noch möglich sind.

 

Hier geht es zur Radiosendung: Lesung mit Charles Taylor (Teil 1)

 

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Prof. Dr. Charles Taylor aus Montréal (links im Bild) zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Habermas (rechts im Bild) und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller.

 

 

Charles Taylor (Teil 2)

lit radio taylor webProf. Dr. Charles Taylor ist emeritierter Professor für Philosophie an der McGill University in Montréal. Er gilt als einer der angesehensten Vertreter der Sozialphilosophie wie der politischen Philosophie in der Gegenwart. 
2008 wurde ihm für sein Lebenswerk der Kyoto-Preis verliehen, eine der weltweit höchsten Auszeichnungen für Verdienste um Wissenschaft und Kultur.

Charles Taylor entwirft in seinem Buch
 „Ein säkulares Zeitalter“ das Panorama der Epoche der Säkularisierung. Das mehrfach ausgezeichnete Werk inspiriert durch seine tiefgreifende Analyse und zugleich von gläubiger Zuversicht getragene Perspektive, erregte große Aufmerksamkeit und sorgt weiterhin für intensive Diskussionen.
lit radio taylor schuller webIm 
Horizont der zentralen Fragestellung nach dem Verhältnis von Religion und Moderne setzt sich Taylor mit der geistesgeschichtlich-religiösen Entwicklung der abendländischen Zivilisation in der Neuzeit auseinander. Er reflektiert diese Entwicklung, die er durch einen tiefen Wandel hin zu Säkularität in unterschiedlichen Dimensionen geprägt sieht: von einer Gesellschaft, in der es praktisch unmöglich war, nicht an Gott zu glauben, zu einer Gesellschaft, in der dieser Glaube nur mehr eine von mehreren Möglichkeiten darstellt.
Taylor spürt den Ursachen einer Situation nach, in der areligiöse Weltdeutungen für immer mehr Menschen die einzig einleuchtenden und die Dimension des Transzendenten vielfach keine in Frage kommende Option mehr zu sein scheinen. Und er fragt danach, wie unter diesen Bedingungen Glauben und spirituelle Erfahrung noch möglich sind.

Hier geht es zur Radiosendung: Lesung mit Charles Taylor (Teil 2)

  

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Prof. Dr. Charles Taylor aus Montréal (links im Bild) zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Habermas (rechts im Bild) und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller.

 

 

Tankred Dorst (Teil 1)

lit radio dorst webEr hat nahezu alle bedeutenden deutschen Literaturpreise erhalten, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1983), den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (1990) oder den Schiller-Gedächtnispreis 2010; nicht zuletzt 2008 zusammen mit seiner Gattin den Kulturpreis der deutschen Katholiken: Tankred Dorst - diesmal in unserer Themenreihe „zu Gast bei Albert von Schirnding“. Er zählt, wie es in der Stuttgarter Preisbegründung formuliert ist, „zu den wichtigsten deutschen Autoren unserer Zeit, deren Bedeutung über die Gegenwart hinausreicht.“ Und weit über die deutschen Grenzen. Noch im Januar dieses Jahres wurde Dorsts „Parzival“ in Vietnam in einer grandiosen Inszenierung aufgeführt. Bei seiner Arbeit ist ihm seine Frau Ursula Ehler-Dorst weit mehr als nur „eine Art Kontrollinstanz im tagtäglichen Kommunikationsprozess“ (Ehler-Dorst). Mit ihr bezeichnet er sich als die „kleinste Gruppe“, in der er tätig ist, und diese Gruppe gehört mit über 40 Dramen, Filmskripten, Fernsehspielen und Erzählungen zu den produktivsten Theaterautoren Deutschlands.

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Tankred Dorst

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Tankred Dorst ist hier abrufbar: Programmblatt

 

lit radio dorst gruppe webTankred Dorst, Ursula Ehler-Dorst, Albert von Schirnding und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller