FDA Lyrik: R.W.Hell liest aus seinen Gedichten

Die Radiosendung finden Sie hier: LOGO klein mit Pfeil

Die tiefe Gedankenlyrik Richard Hells kreist um Entitäten, Brücken, Impulse, Technik und Stellungen vor der Wirklichkeit - um Vor-Stellungen und letztlich Verschmelzung.
Der Maler, Autor und Lyriker liest selbst.


 

FDA Lyrik: Wiedergehört Theodor Fontane Balladen und Gedichte

Die Radiosendung finden Sie hierLOGO klein mit Pfeil

In unserer Serie Sonntagslyrik hören Sie heute Gedichte und Balladen von Theodor Fontane. Im Rahmen der kleinen Reihe Wiedergehört suchte Uwe Kullnick Gedichte und Balladen aus der Zeit von 1840 – 1892 aus. Die Texte wurden der 4 bändigen Ausgabe „Theodor Fontane, Werke , Schriften und Briefe.“ Carl Hanser Verlag 1962 entnommen.
Vortragender ist Uwe Kullnick.

FDA Lyrik: Ellen Rohlfs, Gedichte für den Frieden in Nahost (v. Milena Rampoldi)

Die Radiosendung finden Sie hier: LOGO klein mit Pfeil

In diesem Buch präsentiert die Menschenrechtlerin und Übersetzerin Milena Rampoldi des Presseportals für die Menschenrechte ProMosaik das Engagement der deutschen Menschenrechtlerin und Übersetzerin Ellen Rohlfs und eine Auswahl ihrer Gedichte zu wichtigen Themen rund um den Nahostkonflikt. Mit ausgewählten Gedichten und einem Nachwort von Dr. Milena Rampoldi. 
Gedichte sind für die Autorin die Sprache der Seele; denn Poesie und Menschenrechtsarbeit, Kunst und Friedensarbeit lassen sich nicht voneinander trennen. Poesie für die Menschenrechte ist in diesem Sinne eine dialogische Poesie. Über die kolonialistische Beschaffenheit des Nahostkonflikts schreibt Milena Rampoldi: „Für mich ist der israelisch-palästinensische Konflikt kein religiöser Konflikt und kein Kampf zwischen Religionen, sondern ein Kampf um Land, Ressourcen, Siedlungen, Wasser und Macht. Aber Religionen können den Konflikt wiederum auf mikro-sozialer Ebene ohne Zweifel lösen.“ 

Die Menschenrechtsarbeit ist eine Lebensaufgabe und pessimistisch ausgedrückt ist sie eine Sisyphusarbeit, der aber Ellen Rohlfs unermüdlich nachgeht. Im Nachwort schreibt Evelyn Hecht-Galinski über Ellen Rohlfs: „Tatsächlich verbindet mich mit Ellen ein Milena Rampoldipolitischer Einklang, da auch ich mich als bekennende Anti-Zionistin dagegen wehre, dass Deutschland dieses „besondere“ Verhältnis zu Israel pflegt, unter Ausblendung der international geächteten Völkerrechts- und Menschen-rechtsverbrechen. Keine deutsche Staatsräson für die ethnische Säuberung Palästinas! Demzufolge gibt der Holocaust dem „Jüdischen Staat“ nicht das Recht als koloniales Terror-Regime im illegal besetzten Palästina zu herrschen und ein anderes Volk, das palästinensische, zu vertreiben, zu enteignen und jeglicher Rechte zu berauben.“

Sprecher Uwe Kullnick


 

FDA Lyrik: Wiedergehört – Paul Carl Wilhelm Scheerbart – Literat der frühen Moderne

  • Kategorie: FDA Lyrik
  • Veröffentlicht: Sonntag, 21. Mai 2017 00:46
  • Geschrieben von Uwe Kullnick
  • Zugriffe: 162
  • 21 Mai

Die Radiosendung finden Sie hier: LOGO klein mit Pfeil

Paul Carl Wilhelm Scheerbart wurde am 8. Januar 1863 in Danzig geboren und starb am 15. Oktober 1915 in Berlin, Er war auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt. Scheerbart war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und auch ein Zeichner. Der junge Ernst Rowohlt verlegte 1909 Scheerbarts skurrile Gedichtsammlung Katerpoesie als eines der ersten Bücher des Rowohlt Verlags. Der Schlussvers des Gedichts "Sei sanft und höhnisch" lautet: „Charakter ist nur Eigensinn. Es lebe die Zigeunerin!“ Diesen Vers pflegte Rowohlt oft zu zitieren.

Sprecher ist Uwe Kullnick

 

 

FDA Lyrik: Wiedergehört - „Die drei Reiter“ - Gedichte von Gustav Sack

  • Kategorie: FDA Lyrik
  • Veröffentlicht: Sonntag, 23. April 2017 00:46
  • Geschrieben von Uwe Kullnick
  • Zugriffe: 167
  • 23 Apr

Die Radiosendung finden Sie hier: LOGO klein mit Pfeil

Am 28. Oktober: wird Gustav Sack in Schermbeck bei Wesel geboren. Sack stammt aus einer Schermbecker Lehrerfamilie. Noch in Schermbeck und Rostock entstehen die stark autobiographischen Romane »Ein verbummelter Student« (1917) und »Ein Namenloser« (1919). Er studiert zuerst Germanistik, dann Naturwissenschaften, insbesondere Biologie, ohne ein Studium abzuschließen. Sack lebt von 1913–1916 in München. Dort schreibt er Gedichte, Novellen, Essays und das Romanfragment »Paralyse«. Er absolviert den Kriegsdienst und verfasst in dieser Zeit verschiedene Skizzen (»Aus dem Tagebuch eines Refraktairs«, »In Ketten durch Rumänien«) und das Drama »Der Refraktair«. Auch die später unter dem Titel »Die drei Reiter« veröffentlichten Gedichte entstehen vor und zu Beginn des 1. Weltkrieges . Am 5. Dezember 1916 stirbt Sack im Krieg bei Finta Mare in der Nähe von Bukarest. Sacks Werk bleibt mit Ausnahme einiger Gedichte und kleinerer Prosaarbeiten zu seinen Lebzeiten ungedruckt. Erst ein Jahr nach seinem Tod findet sich ein Verleger für sein Werk, den »Verbummelten Studenten«, der schnell ein Publikumserfolg wird. Sein restliches Werk wird von Paula Sack (geborene Harbeck) in den »Gesammelten Werken« (1920) zugänglich gemacht, findet aber in der Öffentlichkeit kaum mehr Beachtung.

.

Sprecher ist Uwe Kullnick

 

 

FacebookGoogle BookmarksRSS Feed

Suche